Interview Ulrike Ratmann

Mein Name ilogo-ausstellungst Ulrike Ratmann und ich bin als Betreuerin dabei, seitdem meine Tochter Lisa mittanzt, etwa 7-8 Mal also. Je größer die Tänzer/innen wurde, desto entspannter wurde es, weil wir nicht die ganze Zeit schauen mussten, dass auch keine/r verloren geht oder oben während der Vorstellung zwischen die Klappstühle oder von der Empore stürzt und wir rechtzeitig im Vorraum sind.

Dabei ist mir die Choreografie zu Charly Chaplin in besonderer Erinnerung, vielleicht auch, weil es an meinem ersten Jugendtanztag war. Alle waren gleich angezogen und geschminkt. Eine Reihe Kinder stand vor mir und schaute dem Beginn der Vorstellung zu und vor allem von hinten hatte ich keine Ahnung wer wer war. Ich konnte nur durchzählen und mich mit der richtigen Anzahl von Kindern von einem Ort zum anderen bewegen.

Insgesamt finde ich den Jugendtanztag jedes Mal ein tolles Ereignis, durch die Geschichte, die Kostüme, das Bühnenbild und natürlich die Tänzerinnen und Tänzer.

Der Probentag ist nicht ohne, weil alle schon so früh da sein müssen und die Wartezeit lang ist bis die eigentlich Probe beginnt. Die Kleinen, wie die Größeren, haben trotzdem immer gut durchgehalten. Mir gefällt auch, dass es die Kulissentage gibt, bei denen alle, egal wie jung oder alt, egal wieviel künstlerisches oder handwerkliches Geschick man besitzt, mithelfen können und damit zu der Entstehung des Ganzen beitragen können. Und bei der Vorstellung schaut man dann gemeinsam auf die Bühne, um festzustellen, bei was man selbst mitgeholfen hat.