Interview Marina Volkova

logo-ausstellungIch bin Marina Volkova, wurde in Sankt Petersburg, Russland geboren und habe dort mein Studium an der Kunstakademie „Baron Stiglitz“ absolviert. Seit 1996 lebe ich mit meiner Familie in Heidelberg, bin Mitglied im Deutschen und im Russischen Künstlerverband und arbeite als Illustratorin für verschiedene Verlage, für Theater als Bühnenbildnerin und mache Wandmalereien. Meine Gemälde und Grafiken wurden auf vielen regionalen bis internationalen Ausstellungen gezeigt.
Mit dem Haus der Jugend und dem Jugendtanztag bin ich seit nunmehr 10 Jahren verbunden, seit meine Tochter ab ihrem dritten Lebensjahr den Tanzunterricht bei Uschy Szott besuchte. Für meine Tochter und mich ist das Haus der Jugend wie ein zweites Zuhause geworden.
Der Jugendtanztag ist immer etwas absolut Besonderes, Überraschendes, Spannendes: Du weißt nie, was Dich im Endeffekt in der Stadthalle erwartet. Kinder und Eltern machen bei allen Vorbereitungen mit, aber man weiß nie, wie das Gesamtbild dann unter Uschys Regie wird. Sie ist eine Meisterin – der Jugendtanztag ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis, eine Offenbarung.
Für die Bühnenbilder habe ich normalerweise ein bis zwei Wochen in der Turnhalle des Hauses der Jugend verbracht und großen Spaß beim Malen gehabt, aber erst in der Stadthalle konnte ich dann meine Bühnenmalerei aus der richtigen Perspektive sehen. Ich war immer sehr aufgeregt, ob alles so wirkt, wie ich es gedacht hatte, denn solange das Bild auf dem Boden lag, konnte man Perspektive und Proportionen nicht gut einschätzen.
Ich habe Uschy nie gefragt, was mit den Bühnenbildern weiter geschieht, mit den Requisiten hatte ich nichts zu tun, darum haben sich die Eltern der Kinder gekümmert.
Ich wünsche ihr und dem Jugendtanztag jedenfalls weiterhin viel Glück, vor allem aber Uschy viel Kraft und noch mehr Helfer…