Interview Jule Martin

  1. Was verbindest Du mit dem Jugendtanztag?logo-ausstellung

Der Jugendtanztag ist für mich einer der Höhepunkte im Jahr, ich verbinde mit ihm eine sehr intensive Zeit der Vorbereitung, aber auch der Tag selbst hat eine gewisse Magie: besondere Kostüme, Schminke, wunderschöne Räumlichkeiten, Tänzer über Tänzer, die in den Fluren die Choreografien noch einmal durchgehen, hektische Mütter, die die vergessene Strumpfhose oder die Schläppchen noch schnell von zuhause holen müssen, Agathe Wolf, die mit Engelsgeduld noch letzte Änderungen an einigen Kostümen vornimmt, und der große Stolz bei der Verbeugung, weil sich all die Mühen gelohnt haben. Ich finde auch, jedes Jahr übertrifft Uschy sich selbst mit ihren kreativen Ideen und der Leidenschaft, die in jedem Tanzschritt deutlicher wird.

 

  1. Wie sieht ein Jugendtanztag aus Deiner Sicht aus?

Schon vor Beginn des eigentlichen Jugendtanztags bin ich immer etwas gestresst und überprüfe hundertmal ob ich wirklich alles dabeihabe. Wenn ich dann durch den Tänzereingang gehe und mein Bändchen bekomme, entspanne ich mich meistens etwas und die Vorfreude steigt.

Bei der Verbeugung der Kinder stehen dann die ‚Großen‘ schon mit einem Fuß in der Umkleide und machen sich fertig. Nach dem eigenen Tanz ist man dann deutlich entspannter, gleichzeitig aber auch noch aufgeputscht von all dem Adrenalin und der großartigen Stimmung.

Später gibt es noch die Contests, bei denen ich bisher nur einmal als Special Guest mit den „AlphaBeats“ dabei war.

Wenn schließlich die Veranstaltung offiziell beendet und die Stadthalle aufgeräumt ist, wird der erste Sekt geöffnet und es geht klassischerweise noch in die Nachtschicht mit denen, die nach einem ganzen Tag Tanzen immer noch nicht genug haben 😉

 

  1. Gibt es bestimmte Musik, die für Dich zum Jugendtanztag gehört?

Mit dem Jugendtanztag verbinde ich nicht nur eine Musikrichtung, und bei der Vielfalt des Programms ist das nicht verwunderlich. Ich habe schon zu Klassikern wie den Beatles, zu lyrischen Jazz-Stücken, Heavy-Metal, Pop-Musik, und Hip-Hop getanzt, auch sehr abstrakter Musik manchmal oder Live-Bands.

 

  1. Was würdest Du irgendwann Deinen Kindern vom Jugendtanztag erzählen?

Ich würde ihnen von den coolen Kostümen und der Stadthalle erzählen, die mich besonders als Kind wahnsinnig beeindruckt hat. Und von all den Geschichten, die wir vertanzt haben, und den anderen Tänzern, mit denen ich schon so viel erlebt habe und die den Jugendtanztag jedes Jahr besonders machen.

 

  1. Welche drei Worte würden den Jugendtanztag gut beschreiben?

kunterbunt, chancenreich, lebensfroh